Familienhund: Kein Spielzeug für Kinder

Montag, 5. Januar 2009 23:15

Nur zu oft verwechseln Kinder den Hund in  ihrer Familie mit einem Spielzeug.

Wichtig ist einfach, dass die Eltern den Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund zeigen. Manche Hunde mögen z.B. keine feste Umarmung. Aber gerade das machen die Kinder am liebsten.

 

Natürlich spielt es eine Rolle wie der Hund aufgewachsen ist. Wurde der Welpe eher abgeschottet, können durch zu wilde Spiele schnell Missverständnisse aufkommen. Der Hund fühlt sich bedrängt und wird falsch behandelt.

Ebenso wie der Hund einen geschützten Platz hat, sollte auch das Kind über eine hundefreie Zone verfügen - am besten das Kinderzimmer. Dafür spricht noch ein weiteres Argument: Kind und Hund sollten nicht miteinander alleingelassen werden. Gibt es aber sichere Bereiche, müssen Eltern nicht ständig beide Rabauken im Auge haben.

Die Broschüre für Kinder ab acht Jahren: “12 Regeln für den Umgang mit Hunden”  мебелиhier gratis downloaden.

Das 32-seitige Übungsheft im DIN-A-5-Format vermittelt nicht nur Wissen, sondern lädt über vielfältige Aufgaben zur Reflexion ein. Es richtet sich an Kinder ab 8 Jahren. Von jüngeren Kindern kann es mit Hilfe Erwachsener bearbeitet werden.

In der Broschüre ist jede Regel farbig illustriert.

Um die Selbsttätigkeit der Kinder zu fördern, gibt es pro Regel eine Aufgabe. Die Methoden umfassen z.B. Beschreiben, Zeichnen, Verbinden, Ankreuzen und die Anleitung zu kleinen Rollenspielen mit einem Partner.

Quelle: maerkischeallgemeine
             vdh.de

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Mensch - Hund - Wolf - Beziehung

Montag, 14. Juli 2008 11:59

Im oberösterreichischen Tierpark Cumberland wird seit ein paar Wochen an einem wohl einzigartigen Forschungsprojekt in Europa, gearbeitet.

Mit Hilfe von 4 Wolf-Welpen wollen die Forscher auf Gemeinsamkeiten von Hund und Mensch auf die Spur kommen.

Bekanntlich ist ja die Kooperation bei Menschen wie auch bei hundeartigen Tieren, die Basis des Sozialsystems.

Wölfe

Eine Erkenntnis ist aber jetzt schon bewiesen:
Im Gegensatz zum Hund, bemüht sich der Wolf kein bisschen, um uns Zweibeinern zu gefallen :0)

Quelle: Kleine Zeitung 
Foto:  Kleine Zeitung

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Bellen für den guten Zweck

Dienstag, 17. Juni 2008 16:22

partnerhund_3134298_xs.jpgAm 21. Juni findet im Oberösterreichischem Naturpark “Agrarium” das “Fest für Hunde” statt.

Ein dichtes Rahmenprogramm soll möglichst viele zwei- und vierbeinige Besucher anlocken - um die Werbetrommel für einen wirklich guten Zweck zu rühren. Mit Hilfe dieser Veranstaltung will man einen Blinden- und einen Partnerhund finanzieren.
Mit prominenter Unterstützung darf gerechnet werden. Allen voran wird Österreichs oberste Tierschützerin Maggie Entenfellner durch das Programm führen und moderieren. Vorort wird am Samstag (21.Juni 08) auch die Tierärztin Mag. Dagmar Stockinger sein, um jeden Besucher-Hund einem Gratis-Gesundheits-Check zu unterziehen.
Die Rettungshunde werden zeigen, was Sie können - ausgebildete Zughunde werden Kinder durchs Gelände bringen.

Gezielt gesammelt wird zum Beispiel für eine junge junge Frau die nach einem schweren Impfschaden spastisch gelähmt und an den Rollstuhl gefesselt ist. Für sie wäre ein ausgebildeter Partnerhund nicht nur ein echter Herzenswunsch - sondern eine grosse Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Probleme.
Der Hund kann Gegenstände aufheben, tiefliegende Laden öffnen, beim Einkaufen helfen, mir Sicherheit geben, erzählt die junge Frau.

Die Anschaffung eines ausgebildeten Blinden- oder Partnerhundes ist extrem hoch. Bis zu 25.000 Euro kosten diese wertvollen Gefährten, die das Leben von behinderten Menschen so sehr erleichtern - und so sehr bereichern können.
Deshalb hoffen alle auf ein ganz besonderes “Fest für Hunde” . Hoffen auf Grosszügigkeit, Mitmenschlichkeit - auf ein kräftiges Gebell in Sachen Nächstenliebe.

Ich sag es ja immer - ein Hund ist wertvoll - auch für Menschen ohne Behinderung

Quelle: krone.at

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Chip-Pflicht für Welpen innerhalb der ersten drei Lebensmonate

Mittwoch, 28. Mai 2008 11:42

Nun ist es auch bei uns in Österreich soweit - ab 1. Juli 2008 müssen alle Welpen innerhalb der ersten drei Lebensmonate gechipt und registriert werden.

Der Chip ist nicht viel grösser als ein Reiskorn und wird mit Hilfe einer Injektonsnadel links hinter dem Ohr unter die Haut gesetzt.
Das chipen ist nicht viel schmerzhafter als eine Impfung.

Unsere Gina (unten im Bild als Welpe mit 5 Wochen) kann das allen Kollegen und Kolleginnen nur bestätigen ;0

 

Unsere hündin Gina mit 5 Wochen

компютри


„Der Chip selbst ist inaktiv, stört das Tier nicht und sendet auch keinerlei Radiowellen aus. Erst wenn ein Lesegerät in seine unmittelbare Nähe gebracht wird, sendet er die Daten an das Lesegerät.
Weltweit erhält jedes Tier eine eigene Kenn-Nummer (eine 12-stellige ID-Nummer und ein dreistelliger Ländercode). Diese ist von Tierärzten sowie Tierschutzhäusern, die ein Lesegerät besitzen, jederzeit abrufbar. Der Chip kann beliebig oft ausgelesen werden und hält ein Hundeleben lang.

Vorteile der elektronischen Kennzeichnung:

Durch die eindeutige Kennzeichnung kann einem Hund der entlaufenen ist, gestohlen, ausgesetzt oder verletzt aufgefunden wird, schnell geholfen werden. Der Besitzer kann vom Tierarzt mittels Lesegerät via Internet in kürzester Zeit eruiert werden und dem Tier bleibt ein längerer Aufenthalt in einem Tierheim erspart.

  • Die elektronische Kennzeichnung hat die Funktion eines Passfotos und macht den Hund individuell eindeutig erkennbar. Der Chip ist fälschungs- und manipulationssicher.
  • Die Daten des Tieres sowie seines Besitzers werden in einer österreichweiten Datenbank gespeichert, die international vernetzt ist. Bislang hat sich das Bundesministerium für Gesundheit, Frauen und Jugend zwar noch nicht für eine Datenbank entschieden, sicher ist aber, dass die bisher in den heimischen Datenbanken (z.B. bei animaldata.com, Link in der Infobox) gespeicherten Daten übernommen werden.
  • Der Chip dient außerdem als Eigentum- sowie Abstammungsnachweis und sichert zudem die züchterische Glaubwürdigkeit.
  • Der Chip hat im grenzüberschreitenden Reiseverkehr internationale Gültigkeit.

Auch Hunde brauchen einen Pass

Hunde auf Reisen benötigen den EU-Heimtier-Ausweis, auch “Pet Pass” genannt. Voraussetzung für die Ausstellung eines solchen Heimtier-Passes ist eine eindeutige Kennzeichnung (ab 2011 gilt hierfür ausschließlich das Chippen). Der “Pet Pass” belegt, dass das Tier gegen Tollwut geimpft und mit einem Mikrochip gekennzeichnet worden ist. Bis 2001 ist statt dem Chip auch eine Tätowierung am Ohr des Tieres zulässig.
Kosten von rund 50 bis 60 Euro

Wie realistisch die Registrierung aller Hunde ist, wird sich in Zukunft zeigen, denn sie ist natürlich auch mit Kosten verbunden. Das Chipen und Registrieren eines Hundes kostet zwischen 50 und 60 Euro - Kosten, die sich möglicherweise nicht jeder Tierhalter leisten will.“
 Quelle: krone.at

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